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IASA-Mitglieder stellen sich vor

Hier finden Sie die Kontaktdaten der Mitglieder, die der Veröffentlichung zugestimmt haben, um sich auch außerhalb der Ländergruppe vorzustellen.

Das komplette Mitgliederverzeichnis ist nur im Internen Bereich verfügbar.

Afro-karibisches Musikarchiv

Meine Tätigkeit als Musikredakteur und das Zusammentreffen mit dem IASA-Mitglied Herrn Helmut Otto, der sich seit den 50er Jahren mit der Geschichte lateinamerikanischer Labels befasst, führten zur Gründung des Afro-karibischen Musikarchivs.

Ab 1995 ergab sich für uns aus musikredaktioneller Sicht die Notwendigkeit, die Musiktitel mit ihren Meta-Daten zur besseren Übersicht und Bearbeitung miteinander zu verbinden. Dabei entstand ein digital gespeichertes Songtitel-Archiv (Beispiel: Celia Cruz), in dem sich über 10.000 nach qualitativen Kriterien ausgewählte Titel aus Lateinamerika, der Karibik und Afrika befinden, die sich u. a. nach den folgenden Genres ordnen lassen: Afro-Cuban, Bachata, Bembé, Bolero, Bomba, Cha Cha Cha, Charanga, Cumbia, Danzon, Descarga, Guaguanco, Guajira, Guaracha, Mambo, Merengue, Mozambique, Pachanga, Paseo, Plena, Porro, Punta, Rumba, Salsa, Son Montuno, Songo, Tango und Vallenato. Gleichzeitig begann der Aufbau eines umfassenden Sammelverzeichnisses mit LATIN-CD's (Beispiel: Tito Puente), welches zur Zeit ca. 15.000 CD's aus den verschiedenen Bereichen der lateinamerikanischen Musik, wie Afro-Cuban, Cumbia, Merengue, Salsa, Tango, etc. enthält und gezielte Recherchen nach folgenden Kriterien ermöglicht: Interpret / Orchester, CD-Titel, Label, Nummer und Erscheinungs- / Aufnahmejahr / Genre.
Beide Dateien werden ständig ergänzt und erweitert, so daß sie einen guten Überblick über zurückliegende und aktuelle Musikproduktionen aus Lateinamerika, der Karibik und Afrika bieten. Mit ihnen lassen sich kultur- und musikhistorische Prozesse dokumentieren sowie für Künstler und Orchester diskographische und biographische Daten zusammenstellen. Zusätzlich versuchen wir Back-Kataloge aus der Vinylzeit auszuwerten und sie in ein Sammelverzeichnis mit LATIN-LP's (Beispiel: Carlos Gardel) zu überführen.
Ungefähr 400 Label mit über 33.000 Eintragungen wurden bisher bearbeitet und nun bietet dieses LP-Verzeichnis einen historischen Rückblick auf die Veröffentlichungen der oben genannten Genres. Die folgenden Länder mit ihren Musikstilen und ihrer musikalischen Entwicklung wurden dabei besonders berücksichtigt:

Peter Brand, M.A.
Seeblick 16, 88636 Illmensee
Tel. 07558-9382554
E-Mail:

Rock-ZAS Zeitungsausschnittssammlung zu Pop, Rock, Punk, etc.

Rock-ZAS steht für „Zeitungsausschnittsammlung zur Rockmusik“. In 321 Ordnern sind gedruckte Informationen zu Bands, Solokünstlern, Stilen und Businessthemen der populären Musik alphabetisch und/oder systematisch abgeheftet.

Den Material-Schwerpunkt bilden demnach Zeitungs- und Zeitschriften-Artikel und -Interviews, Clippings (Kleinausschnitte, Kurzmeldungen), Verweisungen (auf Fundstellen in Musikmagazinen), Promo-Material (Sheets, Flyer, Gimmicks), Songtexte, Internet-Ausdrucke sowie vereinzelt Fotos, Cover, Poster und Aufkleber. Ergänzt wird diese aus rund 6.500 Einzelkonvoluten bestehende Sammlung durch rund 2.500 Tonträger (7"-Vinyl-Singles, 12"-Maxi-Singles, LPs, CD-Singles, CD-Alben, Industriekassetten, Kassettenüberspielungen, Verkaufs-Sampler, Heftbeilagen-Sampler), eine Handvoll Bildträger, Konzertfilme, Spielfilme, Dokumentarfilme auf Betamax oder VHS bzw. auf DVD), vielen Musikmagazinen (professionelle Magazine, Fanzines, Branchenblätter, darunter komplette Jahrgänge, z. B. Metal Hammer, Horror Infernal, Rock Hard, MusikWoche, Musik Express/Sounds, Neuro Style, Sonic Seducer usw., nebst Einzelheften von Aardschok und Audio bis Way Up und Zillo) und einigen Büchern (Nachschlagewerke, Biografien, Monografien, Gesamtdarstellungen).

Der Stil-Schwerpunkt liegt in den persönlichen Vorlieben für Metal und Industrial begründet. An deren Peripherie sind Pop, Rock, Punk und Gothic angesiedelt, die somit die Schwerpunktliste komplettieren. Ebenfalls stark vertreten sind Rap/HipHop und Techno. Soul-Größen fehlen auch nicht. Weniger stark vertreten sind Schlager, Country, Weltmusik, Jazz, Klassik und andere Stile.

Den Zeit-Schwerpunkt könnte man mit 1984, dem Jahr der ersten Heavy-Metal-Magazine, bis 2006, dem Jahr der Sammel-Zäsur, angeben. Natürlich beinhaltet die Sammlung sowohl älteres Material (angefangen von Kuriositäten aus den 50er Jahren), als auch ausgewähltes Material aus dem Jahr 2007 (z. B. zu den vielen Reunions berühmter Gruppen), versehentlich durchgerutschte Einzelstücke aus 2008, jedoch nichts mehr ab 2009 (zumindest im Künstleralphabet; bei fortgeschriebenen Sachthemen, z. B. dem Eurovision Song Contest, ist die Zeitspanne länger).

Auch in Sachen Erschließung gibt es einen Schwerpunkt: Die Zeitungsausschnitte und das Promo-Material, in der Datenbank mit „Abheftungen“ überschrieben, genießen Priorität. Mit der Online-Bibliografie (www.rock-zas.de) wurde versuchsweise begonnen, das heißt die ersten 50 Konvolute (A bis Aerosmith) sind vollständig bibliographiert. Bereits erfasst, jedoch unter Verzicht auf disko- bzw. bibliografische Beschreibung, nur in Form eines Hinweises auf das Vorhandensein, sind die ergänzenden Bereiche, deren Oberbegriffe „AV-Medien“ und „Bücher“ heißen. Von den Musikmagazinen sind einige Jahrgänge lückenlos ausgewertet, einige teilweise, viele nicht.

Rock-ZAS steht Musikfans, Medienschaffenden und Wissenschaftlern nach Absprache zur Verfügung.

Rock-ZAS
Wolfgang Lux
Exerzierstraße 24
13357 Berlin
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www.rock-zas.de